Dieser Beitrag wurde automatisiert mit KI erstellt.
Interne Links prüfen: So kann Google Ihre Website besser erschließen
Eine anklickbare Fläche ist nicht automatisch ein zuverlässig auslesbarer Link. Entscheidend sind ein echtes HTML-Linkelement, eine erreichbare Zieladresse und ein verständlicher Linktext. Dieser Ratgeber erklärt, worauf Unternehmen bei internen Verweisen achten und welche konkreten Prüfaufträge sie ihrer Webbetreuung geben können.
Foto: Pexels · LizenzWarum interne Links mehr als Navigation sind
Interne Links verbinden Seiten innerhalb derselben Website. Für Besucher schaffen sie Wege zu weiterführenden Informationen. Google nutzt Links unter anderem, um neue Seiten für das Crawling zu entdecken und die inhaltliche Relevanz von Seiten einzuschätzen. Crawling bezeichnet dabei das automatisierte Abrufen von Webseiten durch Suchmaschinen.
Für kleine Unternehmen ergibt sich daraus eine überschaubare Aufgabe: Prüfen Sie nicht nur, ob Ihre wichtigen Inhalte existieren, sondern auch, wie man dorthin gelangt. Eine Leistungsbeschreibung sollte nicht ohne Verbindung zum übrigen Angebot stehen. Die folgenden Empfehlungen beruhen auf Googles Dokumentation zu auslesbaren Links. Sie betreffen die technische und inhaltliche Gestaltung dieser Verbindungen, nicht eine Zusage bestimmter Suchpositionen.
Anklickbar bedeutet nicht automatisch auslesbar
Eine Schaltfläche, eine Bildkachel oder ein hervorgehobener Text kann im Browser auf einen Klick reagieren, ohne technisch ein gewöhnlicher Link zu sein. Google erklärt, dass seine Crawler Links im Allgemeinen dann zuverlässig auslesen können, wenn sie als HTML-Element a mit einem href-Attribut umgesetzt sind. Das Element kennzeichnet den Link; das Attribut enthält seine Zieladresse.
Andere Konstruktionen sind weniger verlässlich. Dazu gehören beispielsweise Elemente, die ausschließlich durch ein JavaScript-Klickereignis eine andere Seite öffnen. Auch ein Linkelement ohne href reicht nicht aus. Für die Prüfung zählt deshalb nicht allein der erfolgreiche Klick. Entscheidend ist, ob hinter der sichtbaren Fläche eine auslesbare Verbindung mit hinterlegter Webadresse liegt.
Die Zieladresse sollte ohne Skriptaufruf feststehen
Im href-Attribut sollte eine tatsächliche Webadresse stehen, die Googles Crawler anfragen können. Google nennt sowohl vollständige Adressen als auch relative Pfade innerhalb einer Website als geeignete Formen. Ein JavaScript-Befehl anstelle einer solchen Adresse ist dagegen nicht die empfohlene Umsetzung.
Das bedeutet nicht, dass Ihre Website auf JavaScript verzichten muss. Google zeigt ausdrücklich auch auslesbare Links, bei denen ein normales Linkziel mit zusätzlicher Skriptfunktion kombiniert wird. Der praktische Maßstab lautet: Die Zieladresse sollte nicht erst durch die Ausführung einer Klickfunktion entstehen. Bitten Sie Ihre Webbetreuung deshalb, wichtige interne Wege als reguläre HTML-Links anzulegen, auch wenn diese optisch wie Schaltflächen oder Karten aussehen.
Linktexte sollen das Ziel verständlich ankündigen
Der sichtbare Text eines Links hilft Menschen und Google dabei, die verknüpfte Seite einzuordnen. Er sollte beschreiben, was dort zu finden ist, zugleich aber knapp bleiben. Allgemeine Aufforderungen wie „Hier klicken“ sagen außerhalb ihres unmittelbaren Zusammenhangs wenig über das Ziel aus.
Ein hypothetisches Beispiel aus einem Handwerksbetrieb: Führt ein Link zu einer vorhandenen Seite über Wartungsleistungen, wäre „Wartung von Heizungsanlagen“ aussagekräftiger als „Mehr“. Voraussetzung ist, dass die Zielseite diesen Inhalt tatsächlich bietet. Überladen Sie den Text nicht mit Ortsnamen und verwandten Suchbegriffen. Google empfiehlt natürliche Formulierungen statt einer Ansammlung von Keywords. Als redaktioneller Test eignet sich die Frage: Versteht jemand allein anhand des Linktextes ungefähr, was ihn nach dem Klick erwartet?
Wichtige Seiten brauchen einen passenden Zugang
Google empfiehlt, dass jede wichtige Seite von mindestens einer anderen Seite derselben Website verlinkt wird. Erstellen Sie dafür zunächst eine kurze Liste der Inhalte, die Besucher erreichen sollen. Notieren Sie anschließend, von welcher vorhandenen Seite jeweils ein sinnvoller Weg dorthin führt.
Denken Sie dabei nicht nur an das Hauptmenü. Auch ein erklärender Absatz kann eine passende Verbindung schaffen. Wenn eine vorhandene Übersichtsseite ein Thema anreißt und eine andere Seite es vertieft, lässt sich dort ein kontextbezogener Link setzen. Diese Empfehlung verlangt keine zusätzliche Navigation und keinen Umbau der Gestaltung. Entscheidend ist, relevante Inhalte nachvollziehbar miteinander zu verbinden, statt wahllos jede Seite mit jeder anderen zu verknüpfen.
Auch der Satz rund um den Link zählt
Ein guter Linktext steht nicht isoliert. Google weist darauf hin, dass auch die Wörter vor und nach einem Link Kontext liefern. Erläutern Sie deshalb kurz, weshalb die weiterführende Seite an dieser Stelle hilfreich ist. Der Absatz sollte eine verständliche Aussage ergeben, nicht lediglich eine Sammlung anklickbarer Begriffe.
Vermeiden Sie außerdem mehrere unmittelbar aneinandergereihte Links ohne erklärenden Text. Für Leser wird dann schwerer erkennbar, welche Verbindung zu welchem Ziel führt. Prüfen Sie bei der Überarbeitung jeden Verweis mit zwei Fragen: Welche zusätzliche Information bietet die Zielseite? Und erklärt der umgebende Satz, warum diese Information gerade hier weiterhilft? So bleibt die Verlinkung Teil der inhaltlichen Orientierung.
Bildlinks und dynamische Texte gesondert prüfen
Wenn ein Bild als Link dient, verwendet Google dessen alt-Attribut als Linktext. Ein rein bildlicher Verweis braucht deshalb eine aussagekräftige alternative Beschreibung. Bei Ihrer Prüfung sollten Sie besonders auf klickbare Fotos und grafische Kacheln achten, die keinen sichtbaren Text enthalten. Bleiben sowohl der Linktext als auch die alternative Bildbeschreibung leer, fehlt die entsprechende textliche Erläuterung.
Fügt JavaScript den Linktext ein, empfiehlt Google die URL-Prüfung, um seine Anwesenheit im gerenderten HTML zu kontrollieren. Gemeint ist der HTML-Zustand nach der Verarbeitung der Seite. Lassen Sie diesen Sonderfall bei dynamisch aufgebauten Seiten gezielt prüfen, statt vom sichtbaren Ergebnis im eigenen Browser auf die Verarbeitung durch Google zu schließen.
Ein konkreter Prüfauftrag für Ihre Webbetreuung
Sie müssen HTML nicht selbst bearbeiten, um eine brauchbare Prüfung anzustoßen. Geben Sie Ihrer Webbetreuung einige wichtige Seiten und die zugehörigen Zugangswege vor. Der Auftrag kann lauten: Bitte prüfen, ob die internen Verweise als a-Elemente mit href umgesetzt sind, ob dort tatsächliche Zieladressen stehen und ob die Linktexte den jeweiligen Inhalt verständlich benennen.
Ergänzen Sie zwei Fragen: Gibt es wichtige Seiten ohne eingehenden internen Link? Und enthalten verlinkte Bilder oder dynamisch erzeugte Verweise eine passende textliche Beschreibung? Halten Sie Auffälligkeiten mit Ausgangsseite, sichtbarem Element, beabsichtigtem Ziel und benötigter Änderung fest. Diese Arbeitsweise übersetzt Googles Empfehlungen in konkrete Einzelaufgaben, ohne vorschnell einen vollständigen Website-Neubau zu verlangen.
Was diese Prüfung leistet – und was nicht
Auslesbare interne Links unterstützen Google dabei, Seiten zu entdecken; präzise Linktexte helfen bei der inhaltlichen Einordnung. Daraus lässt sich jedoch keine bestimmte Platzierung oder garantierte Aufnahme in Suchergebnisse ableiten. Die verlinkte Dokumentation behandelt gute Linkgestaltung, nicht sämtliche Voraussetzungen und Entscheidungen einer Suchmaschine.
Für den nächsten Pflegedurchgang genügt ein klarer Schwerpunkt: wichtige Seiten sinnvoll verbinden, echte Zieladressen hinterlegen und verständlich sagen, wohin der Klick führt. Wiederholen Sie diese Prüfung, wenn Sie neue Inhalte oder neue klickbare Gestaltungselemente ergänzen. Grundlage dieses Ratgebers ist die Dokumentation „Link best practices for Google“ von Google Search Central; Aussagen über andere Suchmaschinen oder KI-Suchangebote werden daraus nicht abgeleitet.