Dieser Beitrag wurde automatisiert mit KI erstellt.

Bildgestützte Suchen in der Search Console sinnvoll auswerten

Der Multimodal-Filter zeigt, wie Ihre Website bei Websuchen mit Bildbeteiligung erscheint. Für eine brauchbare Auswertung stehen die gefundenen Seiten im Mittelpunkt: Textsuchanfragen und das verwendete Ausgangsbild bleiben unbekannt. Dieser Ratgeber führt von der Filterauswahl über den Datenexport bis zu einer vorsichtigen Bewertung möglicher Website-Verbesserungen.

Eine Person fotografiert mit einem quer gehaltenen Smartphone arrangiertes Keramikgeschirr auf einem mit Stoff bedeckten Tisch.Foto: Pexels · Lizenz

Was Sie mit diesen Daten untersuchen können

Eine Suche muss nicht mit eingetippten Wörtern beginnen. Menschen können beispielsweise ein Bild hochladen oder die Smartphone-Kamera nutzen. Google erfasst entsprechende bildgestützte Websuchen in der Search Console über einen Multimodal-Filter. Für Website-Verantwortliche ergibt sich daraus eine konkrete Untersuchungsfrage: Welche eigenen Seiten erreichen Menschen, wenn ein Bild Teil ihrer Suche ist?

Google kündigte diese Berichtserweiterung am 24. September 2026 an. Dieser Ratgeber behandelt nicht die Einführung als Nachricht, sondern die praktische Auswertung. Besonders bei Websites mit Produktfotos bietet sich eine seitenbezogene Betrachtung an. Die Daten liefern allerdings keine vollständige Erklärung der Suchabsicht. Nutzen Sie sie als Ausgangspunkt für Prüfungen, nicht als Beweis dafür, warum eine bestimmte Seite gefunden wurde.

1. Den Umfang des Filters verstehen

Nach Googles Ankündigung umfasst die Auswertung Suchen mit Google Lens, Circle to Search auf Android, Bild-Uploads in die Google-Suche und der Bildsuche über das Kontextmenü in Chrome. Gemeinsam ist diesen Zugängen, dass ein Bild an der Suche beteiligt ist. Der Filter beschreibt also den Suchweg und nicht einfach die Tatsache, dass Ihre Website Fotos enthält.

Search Engine Journal ordnet den Filter innerhalb des Suchtyps Web ein. Dort wird zwischen textbasierten und multimodalen Suchen unterschieden. Setzen Sie multimodale Websuchen deshalb nicht pauschal mit der klassischen Bildersuche gleich. Formulieren Sie Ihre interne Auswertung möglichst genau: Untersucht werden Websuchergebnisse bei Suchen mit Bildbeteiligung. Diese Abgrenzung verhindert, dass verschiedene Sucharten unter einer unklaren Bezeichnung zusammengefasst werden.

2. Bericht öffnen und eine nachvollziehbare Ausgangslage schaffen

Öffnen Sie in der Search Console den Leistungsbericht für Suchergebnisse und suchen Sie beim Suchtyp Web nach der multimodalen Auswahl. Google verweist für die Auswertung auf diesen Filter und für die Weiterverarbeitung auf die Exportfunktion. Laut Ankündigung erscheinen entsprechende Messwerte, wenn die Website Zugriffe aus diesen Suchen erhält.

Als Arbeitsroutine empfiehlt sich zunächst ein abgeschlossener Zeitraum statt eines noch laufenden Tages. Notieren Sie die ausgewählte Website, den Zeitraum und alle gesetzten Filter. So können Sie später nachvollziehen, welchen Ausschnitt Ihre Zahlen tatsächlich abbilden. Bei einem Vergleich mit textbasierten Suchen sollten Sie dieselben Zeitraum- und Filtereinstellungen verwenden.

Fehlen Werte, ist Zurückhaltung angebracht. Die Ankündigung beschreibt einen weltweiten Rollout und knüpft das Erscheinen der Messwerte an entsprechenden Traffic. Sie beantwortet aber nicht jede Frage zu fehlenden Daten einer einzelnen Website. Leiten Sie daraus weder einen technischen Fehler noch die grundsätzliche Untauglichkeit Ihrer Bilder ab.

3. Seiten statt Suchbegriffe auswerten

Die wichtigste Einschränkung betrifft die Suchanfragen: Für multimodalen Traffic stehen keine spezifischen Textsuchanfragen zur Verfügung. Nach dem Bericht von Search Engine Journal ist der entsprechende Tab bei ausgewähltem Multimodal-Suchtyp nicht verfügbar. Das liegt daran, dass diese Suchen überwiegend auf Bildern statt auf Text beruhen.

Beginnen Sie deshalb mit der Seitenansicht. Welche Produkt-, Leistungs- oder Informationsseiten tauchen auf? Ordnen Sie die gefundenen URLs anschließend für Ihre eigene Analyse nach Seitentypen oder Angeboten. Diese Gruppierung ist eine redaktionelle Arbeitshilfe, keine zusätzliche Aussage des Google-Berichts.

Ein hypothetisches Beispiel: Eine Produktseite eines Möbelhändlers erhält multimodale Klicks. Daraus lässt sich ableiten, dass diese Seite aus einer Suche mit Bildbeteiligung angeklickt wurde. Nicht erkennbar ist, welches Foto die Person verwendet hat oder ob sie genau dieses Möbelstück kaufen wollte. Auch ein gesuchter Stil, ein Material oder ein ähnliches Produkt bleibt ohne weitere Belege lediglich eine Vermutung.

4. Vergleiche so aufbauen, dass sie Fragen beantworten

Search Engine Journal beschreibt die Möglichkeit, gefundene Seiten mit Traffic aus textbasierten Suchen zu vergleichen und nach Land und Gerät zu betrachten. Nutzen Sie das gezielt: Wird dieselbe Seite über beide Suchwege gefunden? Unterscheidet sich die Zusammensetzung der aufgerufenen Seiten? Solche Fragen sind hilfreicher als ein isolierter Blick auf eine Gesamtsumme.

Beschränken Sie sich zunächst auf wenige vergleichbare Ausschnitte. Wenn Sie gleichzeitig Zeitraum, Land, Gerät und Suchart ändern, lässt sich ein Unterschied schwer einordnen. Als praktische Methode empfiehlt sich daher, jeweils nur eine Auswahl zu verändern und die übrigen Einstellungen beizubehalten.

Beachten Sie außerdem eine offene Frage der Einführung: Laut Search Engine Journal erläuterte Google nicht, ob historische Daten vor dem Start enthalten sind oder wie sich die Aufteilung auf bestehende Web-Gesamtsummen auswirkt. Behandeln Sie lange Zeitreihen daher nicht ungeprüft als durchgehend vergleichbar. Dokumentieren Sie, ab wann Ihre eigene Auswertung belastbar beginnt.

5. Daten exportieren und Berichtstypen auseinanderhalten

Über die Exportfunktion können Sie die Daten herunterladen und in anderen Werkzeugen weiterverarbeiten. Für eine kleine Website reicht als Arbeitsgrundlage oft eine übersichtliche Tabelle: Zeitraum, Filter, URL, angezeigte Messwerte, eigene Beobachtung und nächste Prüfung. Trennen Sie dabei gemessene Werte von Ihren Erläuterungen, damit eine Vermutung später nicht wie ein Messergebnis aussieht.

Google nennt multimodale Daten sowohl für den Suchergebnisbericht als auch für den Bericht zu generativen KI-Funktionen. Diese Berichte dürfen nicht unbesehen gleichgesetzt werden. Search Engine Journal weist darauf hin, dass der Bericht zu generativen KI-Funktionen Impressionen, nicht Klicks zählt. Prüfen Sie daher vor jeder Zusammenführung, welche Messgröße tatsächlich vorliegt.

Eine Impression aus einem Bericht ist kein nachgewiesener Website-Besuch. Beschriften Sie Exporte und interne Übersichten entsprechend eindeutig. So vermeiden Sie, dass unterschiedliche Messgrößen in einer gemeinsamen Zahl landen, deren Bedeutung niemand mehr nachvollziehen kann.

6. Aus Beobachtungen konkrete Prüfaufgaben ableiten

Die Auswertung zeigt zunächst, welche Seiten bei bildgestützten Suchen erscheinen beziehungsweise angeklickt werden. Daraus lässt sich eine sinnvolle Prüfreihenfolge entwickeln: Öffnen Sie auffällige Seiten und kontrollieren Sie, ob Bilder, Beschreibungen und angebotene Produkte oder Leistungen verständlich zusammenpassen. Diese Prüfung ist eine Handlungsempfehlung, keine von Google zugesagte Rankingmaßnahme.

Halten Sie Beobachtung, Vermutung und Maßnahme getrennt fest. Eine Beobachtung könnte lauten: Diese Produktseite erhält multimodale Klicks. Eine Vermutung wäre: Möglicherweise interessieren sich Suchende für die dargestellte Form. Eine Maßnahme könnte sein, die vorhandene Beschreibung auf Verständlichkeit zu prüfen. Der Bericht belegt dabei nur die Beobachtung, nicht die vermutete Motivation.

Vergleichen Sie nach Änderungen erneut unter möglichst gleichen Einstellungen. Ein zeitlicher Zusammenhang allein erklärt jedoch noch keine Ursache. Der Nutzen dieser Routine liegt in einer nachvollziehbaren Website-Pflege: Sie wählen konkrete Seiten zur Prüfung aus, dokumentieren Änderungen und behalten die Grenzen der Daten im Blick.

Quellen